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Es hat geklappt – Der 1. Schwangerschaftsmonat

 

1. Schwangerschaftsmonat Anzeichen

Im 1. Schwangerschaftsmonat machen sich schon einige Anzeichen einer Schwangerschaft bemerkbar. Nachdem die Eizelle befruchtet ist, beginnt sie sich zu teilen. Es entsteht ein Zellhaufen, die Morula (auch Maulbeerkeim genannt). Diese wandert über den Eileiter in die Gebärmutter. Die Zellen teilen sich nun etwa alle 12 bis 15 Stunden. In den nächsten Tagen teilen sich die Zellen in einen inneren, mit Flüssikeit gefüllten Hohlraum und eine umgebene Schicht, die Blastozyste oder Keimblase genannt. Während die kleine Kugel durch den Eileiter wandert, sendet sie schwache biochemische Signale aus. Sie signalisieren der Gebärmutter die baldige Ankunft. Nach etwa 3 bis 4 Tagen nistet sie sich in der Gebärmutter ein.

1 Schwangerschaftswoche Anzeichen

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Seien Sie gut vorbereitet

Wenn Frauen den Wunsch haben schwanger zu werden, überdenken viele ihre Lebenssituation: Partys, Alkohol- und Nikotinkonsum, Kaffee und Dauerstress erschweren aber die Empfängnis. Du solltest aber trotzdem schon vorsorgen, in dem Sie ausreichend Folsäure zu sich nehmen, das ist sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung des Babys.

Frühe Anzeichen – Die Wirkung der Hormone

Möglicherweise fühlen Sie sich wie vor Beginn der Menstruation. Du denken vielleicht, Sie sind gar nicht schwanger, denn die Hormone, die für die Menstruationsbeschwerden (Prämenstruelles Syndrom) verantwortlich sind, sind auch zu Beginn der Schwangerschaft erhöht. Der Progesteronspiegel im Blut steigt etwa eine Woche nach der Befruchtung  sehr deutlich an – jetzt können die Brüste spannen und die Brustwarzen sind auch empfindlicher.

Auch die obligatorische Übelkeit am Morgen und leichtes Frösteln sind jetzt nichts ungewöhnliches mehr.

Noch andere Anzeichen im 1. Schwangerschaftsmonat:

  • ausbleibender Abfall der morgentlichen Basaltemperatur am Ende des Manoatszyklus
  • Sie sind öfter auffallend schlapp und müde
  • Sie bekommen Heißhunger, besondere Gelüßte und/oder Abneigungen zu bestimmten Lebensmitteln
  • Sie haben Verstopfung, Sodbrennen
  • Ihr Geruchsempfinden steigt
  • Sie haben ein ständiges Gefühl zum Wasserlassen

Die Stimmung geht mal hoch mal runter

Sie gehören vielleicht auch zu den Frauen, die in den ersten Schwangerschaftswochen eine untypische Gefühlslage oder große psychische Unausgeglichenheit bemerken. Nach einiger Zeit der Unsicherheit stellt sich dann aber ein großes Glücksgefühl ein, auch wenn Lachen und Weinen nah beieinander liegen. Durch die Schwangerschaftshormone werden Emotionen sehr stark intensiviert. Die Positiven sowie die Negativen.

Ihr Baby ist jetzt sicher geborgen

Nachdem die kleine Keimzelle, die nicht größer als der Punkt auf diesem „i“ ist, ihre Reise durch den Eileiter beendet hat, nistet sie sich ca. 3 bis 4 Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein. Sie treibt dort aber noch ein bis zwei Tage herum und „erforscht“ die neue Umgebung gründlich. Vor der Einnistung hat sie noch einen wichtigen Schritt vor sich:

Die sich teilenden Zellen liegen noch alle in der ursprünglichen Eizellhülle zusammen, die aber bald zu eng wird, weil die Zellteilung unaufhaltsam voranschreitet, wird diese zu klein. Die Zellkugel platzt auseinander.

Jetzt nistet sie sich ein und kann sich noch schneller entwickeln. Die Zellkugel hat sich in den ersten Tagen bereits differenziert, in einen Teil, in dem sich der Embryo weiterentwickelt und in einen Teil, der zur Plazenta wird. Mit dem Teil, der zur Plazenta wird, dockt die Zellmasse an die Gebärmutterwand an. Sie sucht sich den richtigen Platz an dem sie weiter wachsen kann.

Der Ort an dem sich die Zellmasse einnistet, ist nicht zufällig gewählt. An der Gebärmutterschleimhaut gibt es kleine hügelige Erhebungen, die chemische Signale aussenden und sich damit als „Nistplatz“ anbieten. So findet die Zellkugel den Platz, der zu einer unkomplizierten Geburt beträgt. Normalerweise befindet sich dieser Platz in oberen Bereich der Gebärmutter.

Die Blastozyste gräbt sich genau dort in die Gebärmutterschleimhaut ein, etwa 7 Tage nach der Befruchtung. Das nennt man Nidation.

Für Ihr familiäres Glück

Thomas Wauer

PS: Wenn ich Ihnen mit diesem Artikel, Ihre Fragen beantworten konnte, wurde ich mich freuen, wenn Sie ihn mit Ihren Freunden teilen und mir einen Kommentar hintelassen.

 

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